Valentin Nieroba
Kunst ist für mich mehr als nur Ausdruck. Über die Jahre ist sie zu meiner Therapie geworden – zu einem Weg, mich selbst besser zu verstehen und das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen zu verarbeiten.
In meinem künstlerischen Prozess verliere ich mich in hellen, weichen Farben. Ich lasse mich von Dingen inspirieren, die mir im Alltag begegnen, und bringe diese Eindrücke auf die Leinwand. Dabei entstehen meine Werke meist intuitiv und ohne festen Plan. Meine Farbgebung zeigt, wie ich die Welt wahrnehme und wie ich mich auf dem Weg der Selbstfindung immer wieder neu entdecke.
Auch das offene Ende meiner Kunstwerke ist bewusst gewählt. Es steht für die Spontaneität und die Spiritualität, die uns im Leben jeden Tag begegnen. Nicht alles muss fertig oder eindeutig sein. Manchmal entsteht die Bedeutung erst in dem Moment, in dem man sich auf ein Werk einlässt.
Mit meinen Gemälden möchte ich Wände mit Energie, Leichtigkeit und Optimismus füllen. Ich möchte Räume schaffen, die sich lebendig anfühlen und Menschen dazu bringen, kurz innezuhalten, etwas zu fühlen oder die Welt für einen Moment mit anderen Augen zu sehen.



